
Anmutung
80 x 80, 2008, Mixed Media auf Leinwand

Bazon brock
80 x 110, 2008, Mixed Media auf Leinwand
vom 22. März - 26. April 2009 im Kunstverein Meißen
Vernissage am Sonntag 22. März 2009, 11 Uhr
Laudatio: Stefan Voigt
Den Text der Laudatio finden Sie hier >>>
Der Kunstverein Meißen veranstaltet am 24. April 2009, 18.00 Uhr im Bennohaus ein Kunstgespräch zur aktuellen Ausstellung Christine Keruth "...assoziativ gelockert II".
Die Künstlerin aus Berlin präsentiert ihre Arbeiten noch bis Samstag, 25. April 2009, im Kunstverein Meißen im Bennohaus am Markt.
Der Vorsitzende Daniel Bahrmann wird mit der Künstlerin und mit den Besuchern Gespräche über Kunst und die heutige künstlerische Situation führen.
Kunstgespräch am Freitag, 24.04.2009, 18.00 Uhr, Eintritt frei
Wir nähern uns an:
"Das, was ich weiß, von dem ich aber nicht weiß, dass ich es weiß, beeinflusst mich mehr, als ich weiß." Milton H. Erickson
Vor einigen Jahren entdeckten Forscher ein gigantisches Nervengeflecht im Bauchraum, dass dem Großhirn an Komplexität kaum nachsteht. Dieses Bauchhirn besitzt mehr als 100 Millionen Nervenzellen - mehr als im gesamten Rückenmark zu finden sind. Zudem führen weit mehr Nervenstränge vom Bauch ins Kopfhirn als umgekehrt. 90 Prozent der Verbindungen laufen von unten nach oben. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse begründen diese alte Erfahrung, dass oft "der Bauch", also die Intuition, dem Kopf überlegen ist.
Christine Keruth malt aus dem Bauch heraus. Ihr sind Emotion und Spontaneität wichtiger als Perfektion, Vernunft und Reglementierung. Diese Haltung teilt sie mit den Künstlern des Informel.
Wir nähern uns an:
Wir suchen den Sinn des Gestalteten in der Gestalt.
Zu Beginn des 20. Jahrhundert prägte der Schweizer Psychiater Eugen Bleuler den Begriff der assoziativen Lockerung, um die bei Schizophrenen beobachtete Auflösung von Denkstrukturen zu beschreiben, die von den Betroffenen häufig als schwerer Selbstverlust erlebt wird.
Christine Keruth gibt dieser Begrifflichkeit in ihrer Arbeit eine andere Bedeutung: Durch das bewusst gewählte Verlassen gewohnter Denk- und Handlungsstrukturen und das Zulassen von freien Assoziationen und unbefragten Handlungsimpulsen kann Neues, Überraschendes entstehen.
Am Anfang steht die Entscheidung zu malen, was der Körper malen will. Es ist geronnene Bewegung, hineingetanzt in die leere, unbearbeitete Leinwand. Aber der Körper, in seinem Bewegungsdrang geht über die Leinwand hinaus, und wir können nur vermuten, was wir sehen würden, wenn die Leinwand über sich hinausginge. Erst in weiteren Schritten wird das so Entstandene reflektiert und bearbeitet.
Beugen Haas
Vita
Seit 2007 Vorsitzende der Galerie Frenhofer
Galerie Frenhofer ins Leben gerufen
2006-2007 Vorsitzende der Galerie en passant
2005 Ausstellungskonzeption Das Heilige und das Profane in der Gegenwart
Gründung der Galerie en passant mit Sabine Wild
Gründung der Künstlergruppe KunstStoff zusammen mit Jutta Barth, Ono Ludwig, Annette Polzer und Sabine Wild
2003 Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler Berlin (BBK)
Aufnahme in die Neue Gesellschaft für bildende Kunst (NGBK), Berlin
1999 Dozentin Internationale Sommerkunstschule in Mikulov (CR)
1995-2000 Aktzeichnen an der Universität der Künste bei H. Stein
1989 Aufnahme in den Verband bildender Künstler, Berlin
1884-1987 Studium der Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee bei M. Seidemann
1962 geboren in Berlin
lebt und arbeitet in Berlin
Weitere abgeschlossene Studienfächer: Museologie, Europäische Ethnologie, Religionswissenschaft an der HU und FU Berlin. Abschluss: Magistra Artium
Seit 1982 in den großen Museen Berlins tätig.
Ankäufe durch: Gruner+Jahr, VBG Gesetzliche Unfallversicherung, für den Eingangsbereich der Bezirksverwaltung
Hajo Plötz GmbH, weitere Arbeiten befinden sich in privaten Sammlungen
Ausstellungen
2008 BERLINER LISTE (Kunstmesse), Teilnahme
5. BERLINER KUNSTSALON, Teilnahme
Kleine Formate, Galerie Frenhofer, Berlin (B)
zwölf 2008, Galerie en passant, Berlin (B)
Behütetes Chaos, Galerie Frenhofer, Berlin (E)
Tease Art Fair (Kunstmesse), Köln
Neue Arbeiten, Galerie en passant, Berlin (E)
Sommerloch, Galerie Frenhofer (B)
Internationales Congress Centrum (ICC), Berlin (E)
2007 Verborgenes Museum, Berlin (B)
Galerie Frenhofer, Berlin (E, B)
Kunsthalle Villa Kobe, Halle (B)
Galerie en passant (E)
Das Heilige und das Profane in der Gegenwart, Ökumenisches Bildungszentrum Mannheim Sacntclara (B)
2006 Das Heilige und das Profane in der Gegenwart, Evangelische Akademie, Meißen (B)
Bundesarchitektenkammer, Berlin (B)
Galerie Meisterschüler, Berlin
Internationales Congress Centrum (ICC), Berlin (E)
Galerie en passant, Berlin
Auswärtsspiel der Galerie en passant im Holländischen Viertel, Potsdam
Castello die San Sebastiano da Po, Italien (B)
2005 Interantionales Congress Centrum (ICC), Berlin (E)
Galerie La Girafe Bruxelles/ Brüssel (E)
Nord-Art, Scheswig-Holstein (B)
Galerie Meisterschüler, Berlin
Sonderausstellung der Künstlergruppe KunstStoff, Berlin
2004 Interantionales Congress Centrum (ICC), Berlin (E)
Galerie art contemporain des ABC-Kunstservice, Berlin (E)
Nord-Art, Scheswig-Holstein (B)
Art...Essenz No. 6, Berlin (B)
Mas. de la Roche, Grignan, F (B)
Gallery twenty four, Berlin (E)
Historische Mühle Potsdam-Sanssouci, Potsdam (E)
2002 Interantionales Congress Centrum (ICC), Berlin (E)
1999 Schoss Mikulov, Mikulov, CR (B)
1994 Dresdner Bank, Berlin (E)
1991 Galerie Stukovy Sál, Mikulov, CR (E)
1990 Sophienclub, Berlin (E)
Galerie „F“, Berlin (B)
1989 Galerie am Frankfurter Tor, Berlin (B)
Werksattgalerie Glatzkasten, Berlin, (B)
1988 „Hoch- und Tiefdruck“, Kulturzentrum Berlin-Friedrichshain (B)
1882 Jevisivice, CR (B)
1980 Galerie im Turm, Berlin (B)
Informationen: